produktentwicklung


Unter Produktentwicklung wird die Gesamtheit der Tätigkeiten zur Lösung der technischen Aufgaben verstanden,

die zu einem vermarktbaren Produkt führen. Produktentwicklung beginnt bereits bei der am Anfang

stehenden Idee und reicht bis zur Markteinführung des Produkts.

skizze


Die Skizze ist der Versuch der Darstellung einer Idee, auch ein Entwurf, ein Konzept, ein erster Überblick.

 

Visualisierung (3D)


3D-Visualisierung bezeichnet die Konvertierung von technischen Zeichnungen und zweidimensionalen Daten zu

dreidimensionalen virtuellen Modellen oder Räumen. Die 3D-Daten werden dabei in einem 3D-Programm entweder frei

modelliert oder es werden bereits vorhandene CAD-Daten importiert. Nach dem Setup des Lichtes und der Kamera wird die Szene dann entweder zu einem Bild gerendert oder als 3D-Echtzeit Applikation exportiert. 3D-Visualisierung eignet sich außerdem für die Produktentwicklung, um bspw. im Vorfeld herauszufinden, ob ein entsprechend gestaltetes Produkt am Markt auf Interesse stoßen würde. So werden Kosten niedrig gehalten, und Entwicklungsiteration können schneller durchlaufen werden.

Konstruktion (CAD)


CAD (rechnerunterstütztes Konstruieren) bezeichnet die Unterstützung von

konstruktiven Aufgaben mittels EDV zur Herstellung eines Produkts. Welche Tätigkeiten unter den

Begriff CAD fallen, wird in der Literatur verschieden behandelt. In einem engeren Sinn versteht man unter CAD das rechnerunterstützte Erzeugen und Ändern des geometrischen Modells. In einem weiteren Sinn versteht man darunter sämtliche rechnerunterstützten Tätigkeiten in einem Konstruktionsprozess, einschließlich der geometrischen Modellierung, des Berechnens, des Simulierens und sonstiger Informationsgewinnung und Informationsbereitstellung, von der Konzeptentwicklung bis zur Übergabe an die Herstellung bzw. Fertigung.

Berechnung (FEM)


Ziel ist es, festzustellen, ob die Konstruktion mit ausreichender Sicherheit und nicht unter der

geplanten Belastung versagen (brechen, knicken usw.) wird, oder zu untersuchen, welche Belastungen die Konstruktion

aushält, ohne zu versagen. Die Belastungen und Materialkennwerte werden mit Teilsicherheitsfaktoren beaufschlagt, um unter anderem Vereinfachungen des jeweiligen Berechnungsverfahrens sowie Streuungen der Lastannahmen und Materialeigenschaften auszugleichen. Des Weiteren ist es Aufgabe der Statik, die Gebrauchstauglichkeit einzelner Bauteile zu gewährleisten (Verformungen und Schwingungen erträglich zu begrenzen).

materialStückliste


 Eine Materialstückliste ist eine strukturierte Anordnung von Teilen oder Baugruppen, die zur Herstellung

einer anderen übergeordneten Baugruppe benötigt werden. Eine Stückliste ordnet die Bauteile nach deren strukturellen Eigenschaften. Die technische Funktion und Geometrie der Teile ist dabei unerheblich. Stücklisteninformationen gehören zu

den wichtigsten Datenstrukturen eines Fertigungsunternehmens, denn sie dokumentieren, aus welchen Bauteilen ein bestimmtes Produkt besteht. Sie werden benötigt, damit die richtigen Teile verbaut werden und das richtige Material bestellt werden kann.

Technische Zeichnung


Eine Technische Zeichnung ist ein Dokument, das vorwiegend in grafischer und zum Teil auch in schriftlicher Form alle notwendigen Informationen für die Herstellung und zur Beschreibung der geforderten Funktionen und Eigenschaften eines Einzelteils, einer Baugruppe oder eines kompletten Produkts zeigt und als Teil der Technischen Produktdokumentation dient.

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